Fundstück der Woche, die sechste!

Ich liebe es, wenn Franzosen Englisch sprechen. Kann das irgendwer auf Anhieb verstehen? … In diesem speziellen Fall – einem liebesgetränkten Heiratsantrag per Video – ist das gar nicht nötig. Die Bilder sprechen für sich. Ich freu mich so sehr für all die Menschen, die sich gefunden haben und wünsche den Protagonisten des folgenden Filmchens von Herzen alles Gute. Allen anderen ein erholsames und/oder ereignisreiches Wochenende. Es grüßt die Jagentin.

Wieder mal ein Fundstück von vimeo.com.
Und der Autor des Films hat ebenfalls eine Seite – die findet Ihr HIER.

Trash the dress!

Wahrscheinlich laufe ich Gefahr, die eine oder andere Braut gegen mich aufzubringen, doch ich muss gestehen, dass ich einem aktuellen Trend aus den USA eine Menge Reizvolles abgewinne. Die Rede ist von Trash the Dress (kurz TTD) – ein großer Sport, bei dem Brautkleider final in Szene gesetzt werden. Auf die Frage “Wann werde ich mein Kleid jemals wieder tragen?” kennt das TTD-Shooting nur die eine brutale Antwort: NIE WIEDER! Denn Sinn und Zweck der Hochzeitsaufnahmen der etwas anderen Art ist der rücksichtslose und ungehemmte Umgang mit dem heiligen Gewand. Ob Sprint durch den Schlamm, klettern im Wald oder das Spiel mit dem Feuer – TTD-Shootings dürfen ausgefallen und gerne auch spektakulär sein.

TTDAuf den Onlineseiten der WPJA (Wedding Photojournalist Association) findet man prämierte Aufnahmen der weltweit besten Hochzeitsfotografen. Für all diejenigen, die Freude an geschmackvollen Fotos haben, lohnt sich das Stöbern in den vielfältigen Bildergalerien – unter anderem finden sich hier eine Reihe knackiger Gewinnerbilder zum Themenschwerpunkt Trash the Dress. Als Godfather des Trashings gilt übrigens der Amerikaner John Michael Cooper. Der Blick auf den Fotoblog des Fotografen zeigt, dass dieser nicht nur ein Händchen für den richtigen Moment hat, sondern auch mit einem ausserordentlich kreativen Auge gesegnet ist. Bei seinen Bildern gerate ich definitiv ins Schwärmen…

Die deutsche Szene der Hochzeitsfotografen muss sich keineswegs verstecken. Wer hierzulande als Braut (oder als Brautpaar) Lust verspürt, dem Hochzeitsdress nach geleisteten Diensten die letzte Ehre zu erweisen, findet auch bei uns unkonventionelle Fotografen, die für ausgefallene Trash Your Dress – Reportagen zu haben sind. Allen voran Esther Jonitz und Patrick Horn. Das Hochzeitsfoto – Team aus Östringen weiß sich für verrückte Trash-Shoots zu begeistern. Die Arbeiten der Baden-Württemberger waren bereits in einschlägigen Magazinen zu sehen. Wie der Jonitz und Horn – Trashlook ausschaut, zeigen Euch die folgenden Bilder, die Esther und Patrick netter Weise für diesen Beitrag zur Verfügung gestellt haben. Wer Lust hat auf ein verrücktes Shooting mit den beiden oder eine stilvolle Hochzeitsreportage, der klickt hier. Und vorher wird geguckt:

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Alle Fotos mit freundlicher Genehmigung von Patrick Horn – dafür besten Dank!

New York Wedding.

Beim Stöbern im Netz bin ich auf die Fotos des New Yorker Hochzeitsfotografen Robert Sukrachand gestoßen. Robert, genannt Bobby, war so lieb, mir zu erlauben, in meinem Blog ein paar Aufnahmen aus seiner aktuellsten Hochzeitsreportage zu zeigen. Die Bilder dokumentieren den großen Tag von Jen und Nick. Das Paar feierte seine Hochzeit in Brooklyn (NY). Dabei hat Bobby viele schöne Momente einfangen können. Die vollständige Fotoserie und andere traumhafte Aufnahmen findet ihr im Blog von Bobby.

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Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung von Robert Sukrachand – 1000 Dank !

Brautsträuße für die Ewigkeit.

Ich liebe das Internet. Beim Spaziergang im Netz bin ich heute bei der Onlinebörse ETSY.COM hängen geblieben. Was ich dort Revolutionäres entdeckt habe, dürfte auch die eine oder andere Braut interessieren: Handgefertigte Brautsträuße, die ein Leben lang halten. Zunächst war ich selbst ein bisschen skeptisch. Doch was im ersten Moment Assoziationen an Großmutters Trockenblumen weckt, ist letztlich eine richtig coole Idee. Künstliche Orchideen, Stoffrosen oder sogar Blumen-Bouquets aus Knöpfen – die Fundstücke bei Etsy sind vielfältig. Einige Highlights hab ich mal zusammen getragen:

Aufwendiges Rosenbouquet, handgemacht von Sarah Fenton. Nicht ganz billig: Kostenpunkt $235 USD. Gefunden in Sarahs Etsy-Shop unter Fenton Florals:

Brautbouquet Rosen

Die folgende Knopfkreation stammt von reallybadkitty – einem Mutter-/Tochter-Handarbeitsteam aus Dallas. Aufgrund der mir persönlich sehr zusagenden Farbgebung habe ich exemplarisch das Modell Aubergine Bridel Button Bouquet herausgepickt. Es ist erhältlich für erstaunliche $70 USD - wie ich finde ein echtes Schnäppchen für das, was man an Ideenreichtum und Handwerkskunst bekommt:

Bouquet mit Knöpfen.

Weiter geht´s mit einem wirklich farbenfrohen Strauß von Ardesign. Das mit Federn verzierte Modell ist in diversen Varianten erhältlich. Die Blumenkünstlerin ist offen für Farbwünsche und fertigt individuelle Sträuße nach Wunsch des Kunden. Kostenpunkt für ein solches Modell: $80-85 USD:

Bouquets Federn

Etsy.com ist eine amerikanische Handelsplattform. Nicht alle Verkäufer, die bei Etsy ihre Waren anpreisen, bieten automatisch den Versand nach Deutschland an. Doch wer ein bisschen stöbert, wird schnell fündig. In den nächsten Tagen reiche ich in jedem Fall noch einige Entdeckungen nach … Fortsetzung folgt.

Neu: Kundenmagazin von MARRYING.

Ring Jagentin

Ringe – als Zeichen der Verbundenheit – gehören zu Hochzeiten einfach dazu. Als dauerhafte Begleiter, die man (und auch frau) stets im Blick hat, gilt es bei der Auswahl der passenden Schmuckstücke sorgsam und wohl überlegt vorzugehen. Also erst mal gucken, was es gibt – z. B. beim Juwelier MARRYING. Der Trauring-Spezialist verschafft Paaren einen Überblick über die Palette der Möglichkeiten und realisiert individuelle Wünsche. Und nicht nur das. Neuerdings gibt´s von MARRYING auch ein Kundenmagazin. Neben Produktvorstellungen finden Paare hier Tipps für die Planung des großen Tages.

Musiktipp – Amy Seeley.

Heute mal was Persönliches: Ein Musiktipp von mir.
Hört sie euch an, die wunderschöne Musik von Amy Seeley – einer Künstlerin aus dem amerikanischen Portland, die hier in Deutschland bisher den Durchburch noch nicht so richtig geschafft hat. Aber das wird sich hoffentlich ändern. Denn Amy hat eine einzigartige Stimme, mit der sie sich direkt ins Herz singt. Ihre Songs laufen bei mir in den letzten Wochen rauf und runter. Zugegeben, teilweise sind die Stücke recht melancholisch – aber mir gefällt das. Nein, ich liebe es. Besonders an solch kalten und sonnigen Herbsttagen wie heute. Das passt irgendwie zur Jahreszeit. Und zur Liebe. Und zu meiner Stimmung. Aber hört doch selbst: Songproben gibts auf der Internetseite von Amy Seeley oder über ihren Webauftritt bei MySpace. Listen and like it!

Fundstück der Woche, die fünfte!

Heiratsanträge können unterschiedlicher kaum sein. Ein Meer an Rosen, der Verlobungsring versteckt im Champagnerglas, der klassische Kniefall … Wege zur Verlobung gibt es viele. Besonders kreativ erweisen sich derzeit Varianten, welche die entscheidende Frage für ein gemeinsam verbrachtes Leben mittels Medieneinsatz à la Web 2.0 transportieren. Jüngst im Netz gefunden habe ich die frische Video-Botschaft eines einfallsreichen Briten. Sehr charmant, mit einem Spritzer Selbstironie und – wie ich finde – verheißungsvoll, was eine humor- und liebevolle Zukunft der beiden Protagonisten angeht. Schaut selbst, habt Spaß und ein schönes Wochenende!

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