Liebes Porzellanfräulein…

… Du bist neu in Hamburg. Nein, Du hast ein neues Zuhause. Seit dem 18. Juli trifft man Dich in der Preystrasse im Hamburger Stadtteil Winterhude. Du hast eine wunderschöne Location geschaffen – sehr hell und sehr freundlich, mit Altem und Neuem und viel Liebe zum Detail. In Deinen Räumen besucht man Dich gern, fühlt sich wohl und verweilt.

das porzellanfraeuleinWie es sich für ein echtes Porzellanfräulein gehört lädst Du zum individuellen Bemalen von verschiedenartigster Keramik ein. Dabei wird gegessen, getrunken, geplaudert und gelacht. Viel gelacht – denn die Arbeit mit Pinsel und Farben bringt mächtig Spaß. Und wer denkt, dass bei Dir nur Kinder auf ihre Kosten kommen, der irrt. In Deinem Atelier wurde bspw. auch schon ein stimmungsvoller Junggesellinnenabschied gefeiert. Das freut mich als JAgentin natürlich besonders. In gemütlicher Atmosphäre gemeinsam mit den besten Freundinnen eine bleibende Erinnerungen zaubern – das ist eine schöne Idee für die letzten Stunden in Freiheit. Ich wünsche Dir, liebe Wiebke Lüdemann, viele malfreudige Jungs und Mädels, Mütter und Großmütter, Bräute und Brautjungfern, die allesamt Deine kreativen Ideen und Deinen sicheren Geschmack zu schätzen wissen. Wer zu Dir will schaut hier nach dem Weg.
Viel Erfolg im Porzellangeschäft wünscht Dir die JAgentin.

Tipps in Sachen Kleiderfrage.

Verzweiflung vor dem Kleiderschrank? Die Frage nach der richtigen Garderobe? Besonders bei Hochzeiten gewinnt das Thema Dresscode an Bedeutung. Da flattern schmucke Einladungen ins Haus, auf denen sich Codes wie Black tie, white tie oder smoking finden – doch was verbirgt sich hinter den Angaben zum Kleidungsstil? Und was bedeutet das für die Garderobe der Frau? Für alle von der Kleiderfrage geplagten hier eine kleine Bedeutungslehre:

Dresscode HochzeitWhite tie (auf französisch cravate blanche), auch als großer Gesellschaftsanzug bezeichnet, ist die wohl feierlichste Kleidungsvariante, die auf einer Hochzeit getragen wird. Wer hier eingeladen ist, bewegt sich in den vornehmsten Kreisen. Für Männer bedeutet white tie das Tragen eines Frackanzugs, traditionell in schwarz oder dunklem blau, kombiniert mit einer Frackweste und einer weißen Fliege. Die Damen kleiden sich entsprechend in einem langen, dekolletierten Abendkleid. Sie tragen lange Handschuhe bis zu den Ellbogen, ggf. eine Schleppe und je nach Witterung eine Stola.

Black tie (auf französisch cravate noir), auch kleiner Gesellschaftsanzug oder Smoking genannt, bezeichnet den etwas milderen und am weitesten verbreiteten Dresscode für eine Abendveranstaltung. Die Herren sollten hier im Smoking erscheinen, die Damen im langen Abendkleid – im Vergleich zum Dresscode white tie jedoch ohne Schleppe und ohne Handschuhe.

Da heutzutage jedoch die wenigsten Herren auf einen Smoking in ihrem Kleiderschrank zurückgreifen können, wird die Vorgabe Smoking gerne mit der Ergänzung dunkler Anzug versehen. In diesem Fall darf der Herr auch in einem dunkelgrauen oder dunkelblauen Anzug, kombiniert mit einem weißen Hemd und einer dezent gemusterten Krawatte erscheinen. Schwarz ist an dieser Stelle verboten, da die Farbe traditionell dem Smoking vorbehalten ist. Wählt der Herr den dunklen Anzug, ist die Dame an seiner Seite ein wenig freier in der Wahl ihrer Garderobe. Dann darf es auch ein Etui- oder ein Cocktailkleid sein. Wichtig ist nur, dass die Knie bedeckt sind. Zudem gilt stets: Die Farbe des Kleides der Braut ist tabu. Weiße und cremefarbene Kleider sollten von den weiblichen Hochzeitsgästen gemieden werden. Und noch ein Tipp für den Besuch einer kirchlichen Trauung: Weit ausgeschnittene Kleider und tiefe Dekolletes am besten mit einer Stola oder einem Jäckchen verdecken!

Brautmode mit Tradition: PRONOVIAS

Heiraten heißt: Prinzessin sein für einen Tag. Besonders für die Braut hat das Thema Kleidung am Tag der Hochzeit oberste Priorität. Schon Monate vorher startet die Suche nach der perfekten Robe. Keine einfache Aufgabe, denn die Auswahl an Brautkleidern ist groß. Es gibt die A-Linie, den Prinzessinnen-Stil oder das Modell Meerjungfrau – den V-Ausschnitt, das Carmen-Dekollete oder die Neckholder-Variante. Die Modelltypen sind zahlreich und bieten für jede mehr oder weniger weibliche Figur den idealen Schnitt. Eine besonders elegante und vielfältige Kollektion findet sich bei PRONOVIAS. Das spanische Modeunternehmen blickt zurück auf eine lange Tradition: Die Wurzeln der Marke wurden bereits 1922 gelegt, als die Gründerfamilie in Barcelona ein Fachgeschäft für Spitzen- und Seidenstoffe eröffnete. 1964 folgte die Präsentation einer ersten Pret-à-porter-Brautkollektion. Nach der Eröffnung eines eigenen Geschäfts für Brautmoden 1968 und der Verbreitung der Marke in Spanien und Europa zählt Pronovias mittlerweile zu den weltweit größten Anbietern von Brautmode. Zur Markengruppe Pronovias zählen zudem die Labels LA SPOSA, San Patrick und Manuel Mota – allesamt spanischen Ursprungs. Wer sich die aktuellen Modelle anschauen will, braucht dafür nicht in den Süden Europas zu Reisen. Hier in Norddeutschland gibt´s entsprechende Modelle bspw. bei B+A+C Moden in Hamburg (Neuer Wall 73) sowie bei Laue Braut & Festmoden in Tellingstedt. Dazu demnächst mehr.

Auf den Kohl gekommen.

Heute gab es Antworten. Anworten auf die seit langem ungeklärte Farbfrage! - Seit Wochen bin ich auf der Suche nach dem perfekten rot-violett. Jetzt wurde ich endlich fündig – im Kleingarten meiner großen Schwester.

Was der Kleingarten hergibt.Als oberirdische Sprossknolle lag mir das natürlichste aller Farbmuster prompt zu Füßen. Bunt und knackig wächst es aus der gut gewässerten Lübecker Kleingartenerde, das Wunder der blauen Kohlrabi-Pflanze. Gesehen, gestaunt, geerntet und sofort gewusst: Ein Gemüse, das mich glücklich macht. Der blaue Kohlrabi trifft es förmlich auf den Punkt. Das, was seit geraumer Zeit als gestalterischer Meteorit durch meinen Kopf schwirrt. Heute weiß ich: Mein zukünftiges Corporate Design soll Kohlrabi-farben sein. So wünsche ich´s mir. So soll es sein. Lang lebe der Gemüsekohl.

Zu Gast bei Tim Mälzer.

Tim Mälzer kocht wieder. Vergangene Woche eröffnete der Starkoch sein neues Restaurant, die BULLEREI. Wer früher ins weisse Haus an die Elbe fuhr, um in Mälzers Kochgenuss zu kommen, sucht jetzt den Weg ins Hamburger Schanzenviertel. Gekocht und serviert wird in den von Grund auf schick gemachten Mauern des alten Hamburger Schlachthofs. Die neu geschaffene Atmosphäre ist stimmig. Moderne Formen und alter Schick zeigen sich auf angenehme Weise gemischt. Durch die hohen Räume wirkt alles sehr großzügig und offen. Wer es komplett luftig mag nimmt im Aussenbereich Platz. Mit bestem Blick auf die Susannenstraße durfte ich mir hier am Samstagabend mein ganz persönliches Bild vom Schanzenfest machen. Zu dem gehörte vor allem ein riesen Aufgebot an vollverschalten Polizisten, die vor der Bullerei auf den Ausbruch der später einsetzenden Krawalle warteten. Bis in die späten Nachmittagsstunden sorgten Waffelduft, Flohmarktfeeling und Gute-Laune-Musik für gute Stimmung auf der Schanze. Den krawalltechnischen Umschwung am Abend habe ich mir geschenkt. Bevor es zur Sache ging, hab ich das Feld geräumt.

Übrigens: Serviert wird im Restaurant der Bullerei ab 18h, das angrenzende Deli hat bereits ab 9h geöffnet (für das Deli sind Reservierungen nicht nötig – hier probiert man einfach sein Glück). Spannende Einblicke – besonders in die Bauarbeiten – findet man auf der Internetseite www.bullerei.de.

Wo und wie und was gekocht wird, seht ihr hier:


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